Berglaufmarathon>Training

Es wird nichts den Zufall überlassen.

 

Training in Vorarlberg auf der Bergmarathonstrecke

Höhentrainginslager Hochschwab.

 

Hochschwab Training
Bericht folgt



Training Silbertal
Nachdem uns am Pfingstsamstag der Heilige Geist übersehen und der Gute verlassen hat, fuhren wir, das heißt Maria Walter und ich am Nachmittag in den Montafon. Am Abend von einer sehr freundlichen Gabi in Obhut genommen, sind wir hungrig zum Hirschen entfleucht, haben Teile eines solchen gegessen und gingen sehr satt und spät ins Bett. Nach einem kräftigen frühen Frühstück, von je vier zarten Hühnchen (aus der Schale) und viel Kaffee in Höchstform gebracht, liefen wir voller Elan los. Leider habe ich statt dem Streckenplan die Speisekarte vom Hirschen eingepackt und so haben wir uns mit den Pfingst-Visionen des Hirschen begnügen müssen. Nach etlichen Kilometern von einer Herde Gänse auf Trab gebracht, (war nicht im Streckenplan eingezeichnet) ging es die nächsten zehn Kilometer, die Litz entlang mit uns Bergauf, sehr langsam geworden, hat uns oben auf der Freschalpe so manches Murmeltier ausgepfiffen. Auf dem Übergang von der oberen Freschalpe zum Silbertaler Winterjöchle, waren über lange Bereiche die Markierungen unter Schnee verborgen, so haben wir uns sehr gefreut als im Schnee eine Markierungstange zu sehen war, beim näherkommen ist diese dann als Murmel verkleidet davon gerannt. Am Langersee mußten wir links vorbei, das Wasser in den Schuhen hat daran gemahnt, das es noch weiter links noch besser sei. Als das Wasser vorne aus den Schuhen kam, merkten wir das es bereits bergab ging. So sind wir die Rosanna entlang in Richtung St. Anton am Arlberg geeilt und frohen Mutes durch die Rosanna-Schlucht gelaufen, das war zwar der schönste aber auch falscheste Teil der Strecke. Nach ca. zweihundert Höhenmetern bergauf, waren die zwei Kilometer Umweg rasch korrigiert und auch die restliche Strecke haben wir nach hilfreichen Vermutungen der heimischen Bevölkerung fröhlich zurückgelegt. Am Bahnhof angelangt stellten wir fest, das wir zu früh angekommen sind und so haben wir die zwei Minuten bis zur Abfahrt des Zuges zur Ortsbesichtigung genützt. Bei der Heimfahrt zu nächtlicher Stunde sind wir zur Erkenntnis gelangt, das es nicht nur schneller ginge, sondern auch besser, aber sicher nicht fröhlicher.



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Kommentare: 2
  • #1

    Julia Angerler (Montag, 04 Juni 2012 18:19)

    Tolle Bilder!!

  • #2

    Jo.F. (Dienstag, 05 Juni 2012 11:02)

    da muß ich mich Julia voll anschließen, wußte nicht, das in solchen Höhen
    auch "Regenwürmer" auf den steinigen Wegen herumliegen!